Onpage SEO – Die wichtigsten Rankingfaktoren

Onpage-SEO:

Gefunden bei:  t3n.de

Wo beginnt die Suchmaschinenoptimierung? Klar, auf der Webseite, die gefunden werden soll. Wenn diese nicht optimiert ist, nutzt kaum eine andere SEO-Maßnahme. Diese Infografik fasst die wichtigsten Punkte der Onpage-Optimierung zusammen.

Die Suchmaschinen-Algorithmen werten beim Crawlen viele hundert Faktoren. Um ein möglichst hohes Ranking in den Suchergebnissen zu erreichen, müssen Seitenbetreiber diverse Punkte beachten. Immer wieder wird betont, dass der Inhalt einer Seite gut sein muss. Der Inhalt muss aber auch für die Suchmaschine gut „verpackt“ sein. Daher spielen strukturelle Elemente und interne Links eine wichtige Rolle. Dazu gehören zum Beispiel Überschriften, die in H1 bis H6 formatiert sind und die enstsprechenden Keywords enthalten. Detaillierte Informationen dazu liefert auch unser Artikel über die wichtigsten Rankingfaktoren im Bereich Onpage-SEO.

SEO, das man sieht

Die Infografik von Brian Deans Firma Backlinko zeigt ein dutzend Punkte, die beachtet werden sollten, um sowohl Suchmaschinen als auch  Nutzern eine optimale Website zu bieten. Viele Tipps sind selbstverständlich und weit bekannt: So sollten die Permalink-URLs nicht aus kryptischen Kürzeln, sondern aus klaren Worten bestehen (siehe Punkt 1). Mehr ausgehende relevante Links sollen Suchmaschinen außerdem helfen, den Inhalt der eigenen Seite besser einordnen zu können (Punkt 4).

SEO, das man nicht sieht

Es gibt allerdings auch eine Punkte, die Seitenbetreiber nicht direkt „sehen können“ und die daher gerne übersehen werden. Dazu gehört beispielsweise die Ladezeit der Website. Und auch für viele Nutzer ist es ein Ärgernis, wenn eine Seite länger als vier Sekunden zum Laden braucht (Punkt 7). Was man ebenfalls nicht direkt „sieht“, ist die Bounce-Rate. Sie gibt an, wie viele Besucher eine Website direkt wieder verlassen. Der Tipp, um sie möglichst niedrig zu halten: Interne Links gleich am Anfang einer Website, damit Besucher nicht zurück zu Google springen (Punkt 11). Oder aber Seitenbetreiber bringen den Inhalt der Seite mit den Erwartungen der Besucher in Einklang. Und auch wenn die Empfehlungen in den sozialen Netzen noch keinen großen Anteil an den Rankings haben, erhöhen sie die Besucherzahl und somit die Chance, eine Verlinkung zu erhalten (Punkt 9). Für Seitenbetreiber dürften sich nach dieser Infografik also einige Baustellen auftun.

 

Onpage-SEO: Die wichtigsten Rankingfaktoren

Gute Rankings beginnen beim Inhalt einer Website, dem Wesentlichsten aller Onpage-Faktoren. Doch damit nicht genug: Auch strukturelle Elemente und interne Links spielen eine entscheidende Rolle. In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Faktoren der Onpage-SEO zusammen.

Suchmaschinenoptimierung fußt seit jeher auf zwei Säulen: Offpage- und Onpage-SEO. Wie schon der Name andeutet, beinhaltet Onpage-SEO alle website-internen Faktoren. Sie beginnen beim Inhalt der Webseite, führen über die Seitenstruktur und interne Links bis hin zu Meta-Tags. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, entdeckt beim Besuch nahezu jeder Website ungenutzte Potenziale. Dieser Artikel gibt einen ersten Einblick in die Thematik.

Onpage-SEO: In fünf Schritten zum perfekten Ranking

1. Inhalt: Das Herzstück guter Suchmaschinenoptimierung

Das Herzstück guter Suchmaschinenoptimierung ist der Inhalt einer Website. Diesen ehemals verlorengegangenen Fokus vieler Seitenbetreiber schärfte 2011 das Panda-Update. Unklar bleibt jedoch noch immer, was wahrlich guten Inhalt ausmacht. Hierzu eine Einschätzung der SEO-Experten von Moz : „Aus der SEO-Perspektive, erfüllt guter Inhalt immer zwei Dinge. Er lässt sich verlinken und erfüllt eine Nachfrage“. Vor diesem Hintergrund gilt: Liefere stets deutlich bessere Inhalt als jeder andere Seitenbetreiber und erfülle eine konkrete Nachfrage. Die Rankings kommen dann oftmals ganz von allein.

Wer seine Bilder und Texte hinter einer Paywall versteckt, riskiert Relevanz in den Suchmaschinen. Die Inhalte erfüllen unter Umständen eine Nachfrage, sind aber nur von ausgewählten Nutzern einsehbar. Sie sind also nicht „linkable“. Das perfekte Gegenbeispiel liefert die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Sie hat sich den Ruf erarbeitet, nahezu jedes Thema in ordentlicher Qualität auszuarbeiten. Ihre Texte erfüllen demnach eine konkrete Nachfrage der Nutzer. Da jeder Wikipedia-Eintrag offen zugänglich ist, lässt er sich auch verlinken. Zwei Gründe, warum die Wikipedia regelmäßig am oberen Ende der Suchmaschinenergebnisse steht.

Onpage-SEO: Nicht ohne Grund dreht sich seit einiger Zeit alle um „Content“. (Bildquelle: © Ivelin Radkov - Fotolia.com)
Onpage-SEO: Nicht ohne Grund dreht sich seit einiger Zeit alle um „Content“. (Bildquelle: © Ivelin Radkov – Fotolia.com)

Wer diese Meta-Perspektive begreift, kommt hochwertigen Inhalten und guten Rankings ein ganzes Stück näher. Onpage-SEO ist aber in erster Linie von klaren Rankingfaktoren getrieben. So ist auf inhaltlicher Ebene ein Fokus auf bestimmte Keywords wichtig. Nehmen wir hierfür noch einmal das Beispiel der Wikipedia zuhilfe: Sie versorgt Suchende mit einem Rundumschlag an Informationen über bestimmte Begriffe oder Personen, beispielsweise Steve Jobs . Die einzelne Webseite ist dabei klar gegliedert. Sie informiert über Kindheit, Jugend und Karriere des Apple-Gründers, listet bekannte Zitate sowie Auszeichnungen und schließt mit den entsprechenden Quellenangaben. Dieser allumfassende Überblick rechtfertigt, warum die Wikipedia für den Suchbegriff „Steve Jobs“ an erster Stelle steht.

Entscheidend ist der Fokus auf einen oder wenige Suchbegriffe, die idealerweise eine konkrete Suchintention erfüllen. Eine Webseite beantwortet demnach Fragen, bietet Dienstleistungen oder verkauft Produkte: Hauptsache, sie wird mindestens einer Suchintention zu 100 Prozent gerecht. Dabei ist nicht immer ein klassischer Rundumschlag im Stile der Wikipedia nötig. Google geht verstärkt dazu über, die Suchergebnisse in „Cluster“ zu unterteilen. Jede gelistete Website erfüllt dabei eine bestimmte Suchintention, wird also konkreten Fragen oder Anforderungen gerecht. Wer eines dieser Cluster bestmöglich füllen kann, hat gute Chancen auf erstklassige Rankings. „Das klingt nach Arbeit? Richtig, das IST Arbeit“, schreibt Eric Kubitz von der Contentmanufaktur Gmbh. Und tatsächlich, so ist es: Wer ernten will, muss säen (lernen).

Die Rankingfaktoren im Überblick

  • Guter Inhalt
  • Klarer Fokus auf Keyword(s)
  • Suchintention befriedigen

2. Multimedia: Fotos und Videos

Erst zusätzliche Inhalte wie Fotos und Videos formen das optimale Gesamtpaket. Unglücklicherweise haben Suchmaschinen Probleme, den Inhalt dieser Elemente auszulesen. Seitenbetreiber müssen deshalb unterstützend eingreifen. Dies fällt bei Bildern vergleichsweise einfach: Der Dateiname sollte die wichtigsten Keywords enthalten, ebenso auch die Beschreibung des Bildinhaltes via Alt-Text. Entscheidend ist außerdem eine passende Bildunterschrift mit klarem Bezug zum entsprechenden Keyword. Wer WordPress nutzt, kann zur Unterstützung auf SEO-Plugins wie „SEO Friendly Images“ und „WP Smush.it“ zurückgreifen.

Etwas komplizierter gestaltet sich die Optimierung von Videos. Steht ein Video im Mittelpunkt, kann es sich lohnen, eine Zusammenfassung oder Transkription bereitzustellen. Wer seine Videos auf Plattformen wie YouTube hochlädt, sollte darüber hinaus dessen interne Rankingfaktoren beachten. Der Magazinartikel „Video-SEO“ aus der t3n 31 bietet einen guten Einstieg in die Thematik.

Die Rankingfaktoren im Überblick

  • Verwende das Keyword im Bildnamen
  • Nutze das Alt-Tag, verwende hierbei wichtige Keywords
  • Verwende das Keyword in der Bildunterschrift
  • Stelle eine Zusammenfassung oder Transkription von Videos zur Verfügung

3. Seitenstruktur: Die Basics für Onpage-SEO

Um Suchmaschinen wie Google mitzuteilen, welche Suchbegriffe auf einer Webseite im Mittelpunkt stehen, sind strukturelle Rankingfaktoren essentiell. Dazu zählt die Erwähnung der Haupt- sowie Nebenkeywords in Überschriften (H1 – H6) und dem einleitenden Absatz. Sinnvoll sind darüber hinaus weitere Nennungen im Verlauf des Textes, auch in Form von Synonymen. Irrelevant ist hingegen eine bestimmte Keyword-Dichte. Derartige Vorgaben gehören der Vergangenheit an. Wer gerade einsteigt, muss sich allerdings ebenso wenig mit der neuen Zauberformel „WDF*P*IDF“ beschäftigen.

Deutlich hilfreicher ist hier erneut der Fokus auf den Besucher. Schreibe Überschriften niemals nur für Suchmaschinen, sondern immer auch für den Nutzer. Gliedere Texte entsprechend seiner Inhalte. Nutze wenn sinnvoll Fett- oder Kursivschreibung, verwende Liste oder Tabellen.

Ein weiterer Hebel auf Seitenebene sind „Breadcrumbs“. Sie gehören nicht zu den klassischen Rannkingfaktoren, dienen aber sowohl Besuchern als auch Suchmaschinen. In Anlehnung an das Märchen von Hänsel und Gretel bezeichnen Breadcrumbs die Hinweise am oberen Seitenende, die Besuchern einer Website den Navigationsweg erklären. Dort könnte etwas stehen wie: „Startseite > Kategorie XY > Thema XY“. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn Besucher auf einer Unterseite einsteigen. Sie können auf diese Weise schnell nachvollziehen, wo sie sich innerhalb einer Website befinden.

Die Rankingfaktoren im Überblick

  • Keyword(s) in H1-H6
  • Keyword(s) sowie Synonyme im Text
  • Schreibe niemals nur für Suchmaschinen
  • Verwende Gliederungselemente: Zwischenüberschriften, Listen oder Tabellen
  • Breadcrumbs

4. Meta-Tags: Optimiere dein Snippet

Die Grundlagen sind gegeben: der Inhalt steht, wurde durch Fotos oder Videos erweitert und sinnvoll strukturiert. Jetzt gilt es, etwaige Rankings in den Suchergebnissen optimal auszunutzen. Wichtig ist hierfür eine keyword-optimierte URL, ein keyword-optimierter Title und eine Description, die nicht nur keyword-optimiert sondern auch klickstark ist. Die gefetteten Keywords sorgen in den Suchergebnissen für Aufmerksamkeit. Eine aktivierende Beschreibung soll Suchende darüber hinaus zum Klick bewegen. Denn was bringen gute Rankings wenn die Klickrate nicht stimmt?

Nicht ganz optimal gelöst: Dieser URL fehlt der HInweis auf das Keyword Co-Occurence. (Screenshot: google.de)
Nicht ganz optimal gelöst: Dieser URL fehlt der HInweis auf das Keyword Co-Occurrence. (Screenshot: google.de)

Weitere Hilfsmittel zur Steigerung der Klickrate sind sogenannte „Rich Snippets“. Mittels bestimmter Auszeichnungen können Seitenbetreiber den Suchmaschinen zusätzliche Informationen übergeben, als Hilfsmittel dient insbesondere das Projekt schema.org . Auch Breadcrumbs lassen sich hiermit auszeichnen und in den Sucherergebnissen anzeigen. Hinzu kommen vielfältige Möglichkeiten, etwa Autorangaben, Produktinformationen, Bewertungen sowie Ort- und Zeitangaben. Wie erfolgreich die Integration des Autorenbildes funktioniert, zeigt eine aktuelle Google-Studie. Eine grundlegende Einführung ins Thema liefert der t3n-Magazinartikel von Andre Alpar und Maik Metzen.

Die Rankingfaktoren im Überblick

  • Keyword-optimierte URL
  • Keyword-optimierte Title
  • Keyword-optimierte und klickstarke Description
  • Nutze Rich Snippets zu Steigerung der Klickrate

5. Interne Links: Nutze alle Inhalte, leite den Nutzer

Zurück zur inhaltlichen Ebene einer Website. Sobald ausreichend Artikel veröffentlicht wurden, wird es Zeit, die interne Verlinkung zu optimieren – sowohl auf Artikel- als auch auf Website-Ebene. Auf Artikelebene sollten Seitenbetreiber ihre Besucher (halb-)automatisch auf relevante Artikel aufmerksam machen, üblich ist ein kurze Liste am Ende des Artikels. Für WordPress stehen hier erneut mehrere SEO-Plugins zur Auswahl. Auch innerhalb von Texten gilt es soweit sinnvoll passende Artikel zu verlinken, idealerweise mit dem passenden Keyword als Ankertext.

Ebenso sinnvoll: Die Zusammenführung themennaher Artikel auf Kategorieseiten, wie beispielsweise t3n.de/tag/seo. Die relevanten Keywords lassen sich innerhalb von Artikeln über passende Plugins automatisch verlinken, WordPress-Nutzern helfen hier erneut verschiedene Plugins. Oftmals erweist es sich zudem als hilfreich, Informationen mehrerer Artikel auf einer Landingpage zusammenzuführen. Nutzer haben dadurch einen zentralen Anlaufpunkt und können sich bei Interesse zu einzelnen Artikel durchklicken, deshalb: Vergesst den Link nicht. Wer echte Mehrwerte bietet, kann auf diese Weise auch stärker umkämpfte Suchbegriffe dominieren. Insbesondere Artikelserien entfalten auf diese Weise ihr volles Potenzial und senden dauerhaft qualifizierte Nutzer.

Die Rankingfaktoren im Überblick

  • Nutze keyword-starke interne Links
  • Nutze Übersichstsseiten zu bestimmten Themen
  • Nutze wenn sinnvoll Landingpages, die Informationen mehrer Artikel zusammenführen

 

Gefunden bei t3n.de

 

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